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Französischer Apfelbranntwein aus der Normandie!

Der französische Apfelbrand


Der Calvados zählt heutzutage zu den bekanntesten Apfelbranntweinen weltweit und blickt auf eine mehr als 400 Jahre alte Geschichte zurück. Giles de Gouberville galt als Offizier der königlichen Forstkommission und hatte ein überaus großes Interesse an Apfelbäumen. In seinem Garten baute er mehr als 40 verschiedene Apfelsorten an und strebte dabei durch verschiedene Kreuzungen eine noch höhere Anzahl an. Am Stichtag des 28.03.1553 beschreibt Giles erstmals die Destillation von Apfelwein zu einem trinkbaren Brandy und setzte somit den Grundstein für die Calvados-Produktion.

Die französische Revolution räumte Bauern damals das Recht ein, aus eigens angebautem Obst pro Jahr bis zu 10 Liter Alkohol zu fertigen. Durch verbesserte Verkehrsanbindungen im 19. Jahrhundert wurde der Apfelbrand aus der Normandie in der Hauptstadt Paris populär und wurde fortan übergreifend als Calvados bezeichnet. Durch die Güterknappheit aufgrund des ersten Weltkriegs wurden anschließend meist eher minderwertige Äpfel für die Produktion des Calvados verwendet, wodurch dieser in seinem Ruf Abstriche machen musste. Dem wurde jedoch im Laufe der Jahre mittels Überwachung durch die verschiedensten Institutionen wieder entgegengewirkt. So ist der Calvados auch heute noch ein gern gesehen und getrunkener Apfelbrand.