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Whiskys aus der kleinsten Region

Salzig, rauchig und fruchtig

Die schottische Region Campbeltown wurde nach der Hauptstadt der Halbinsel Kintyre im südwesten benannt und galt zu damaligen Zeiten als „Whisky-Hauptstadt der Welt“. In ihrer Hochphase im Jahre 1825 beherbergte sie nicht weniger als 30 aktive Brennereien. 

In Der Vergangenheit profitierten viele Brenner von der Lage der Halbinsel. Dies hatte den Grund, dass man an dieser Stelle aus dem Sichtfeld der Zollbeamten lief und sich somit die Schwarzbrennerei genau in dieser Region verbreitete. Somit würde Campbeltown ebenso zur Hauptstadt der illegalen Whiskybrenner.

 Aufgrund negativer wirtschaftlicher Entwicklungen sank jedoch die zahl der aktiven Destillen über die Jahre auf letztlich nur noch zwei: Glen Scotia und Springbank. Im Jahre 2004 eröffneten die Eigentümer von Springbank nach altem Vorbild erneut Glengyle. Grundlegend war hierbei die Einführung der Prohibition in den USA zum 20. Jahrhundert schuld, wodurch ein wichtiger Exportmarkt wegbrach. Daraufhin mussten die meisten Brennereien schließen.

Geschmacklich sind Campbeltowner sehr vielseitig und aromenreich. Sie beinhalten Salzige, rauchige, sowie auch fruchtige Noten mit Anklängen von Vanille und Karamell. Durchstöbere unser ausgereiftes Sortiment an Scotch.

 

Whiskys aus der kleinsten Region

Springbank

Die Gründer von Springbank – Familie Mitchell wanderte im Jahre 1660 von den Lowlands nach Campbeltown aus. Einige der Familienmitglieder waren bereits damals Mälzer und bauten eine illegale Brennerei in Campbeltown auf. Im Jahre 1828 wird Springbank auf dem Gelände welche zuvor von der Familie Mitchell genutzt wurde aufgebaut und offiziell gegründet. Zu damaligen Zeiten gehörte die Destille damals zu einer von 14 lizensierten Brennereien in Campbeltown. Später im Jahre 1900 veränderten sich die Vorlieben für Whisky und Springbank stellte sein Repertoire entsprechend um und produzierte von nun an nur noch leichtere Varianten mit geringerem Torf Geschmack. Zum Trocknen des Malzes wurde nicht mehr länger Torf, sondern Kohle verwendet, um den Rauchgeschmack geringer zu halten.

Zu dieser Zeit begannen außerdem auch viele Brennereien in Campbeltown damit, Geld einzusparen um der enormen Nachfrage nachkommen zu können. Dies führte dazu, dass viele Blender später Campbeltown den Rücken kehrten und anderweitig nach qualitativem Malt suchten. Viele Brenn4reien wurden geschlossen. im Jahre 1934 waren in ganz Campbeltown lediglich die Destillen Glen Scotia und Springbank noch in Betrieb. 1980 wurden viele weitere Brennereien in ganz Schottland geschlossen, Springbank bewies sich jedoch über die Jahre und zeigte, dass auch auf dem Festland guter Scotch hergestellt werden konnte. Somit hielt sich die Destille, wenn auch nur mit sporadischen Produktionsmengen. 

Erst im Jahre 1989 stieg die Nachfrage wieder und Springbank konnte eine erhöhte Produktion wiederaufnehmen. Das Ansehen der Brennerei stieg immer weiter an und 1990 wurden viele hochwertige Flaschen abgefüllt. Heute gehört Springbank zu einer von drei Brennereien der Region und zählt als älteste schottische und unabhängige Destille in Familienbesitz und besitzt Abfüllungen wie den Springbank 1991 Bourbon oder den Springbank 10 Jahre

Glen Scotia

Glen Scotia gilt als eine der ersten und letzten schottischen Brennereien was den Scotch anbelangt und hat für jeden Liebhaber das passende in Petto. Zwar fällt die Destille flächenmäßig eher klein aus, jedoch gehört sie bekanntheitstechnisch trotzdem zu den größten und bedeutendsten Destillen Schottlands aus der damaligen Whiskyhauptstadt. Gegründet wurde die Destille im Jahre 1832 und gehörte damit für kurze Zeit zu einer der 30 berühmten Brennereien in Campbeltown – an der Westküste und eingebettet auf der Halbinsel Kintyre. Die Vielzahl an Brennereien entstand aus den reichlichen Rohstoffen wie des Süßwassers, der lokalen Gerste sowie auch des Torfs in der Umgebung, welche die perfekten Bedingungen für die Produktion schafften. Somit wurde die kleine Region zu damaligen Zeiten als "Whiskyhauptstadt der Welt" bezeichnet.

Heute sind davon nur 3 übrig geblieben. Vieles der Innenausstattung erinnert auch heute noch an historische Zeiten und die alterstümliche Bauweise der 1830er Jahre. Der Maischebottich, der Destillerieraum und das Lagerhaus zählen unter anderem zum berühmten traditionellen Vermögen der Brennerei und helfen dabei, den hoch angesehenen Whisky zu dem zu machen, was er ist. Somit entstehen Produkte wie der Glen Scotia 11 Jahre Sherry Double Cask, der Glen Scotia Vintage und der Glen Scotia 18 Jahre. Nicht zuletzt deshalb bietet Glen Scotia auch Destillerietouren an, um Liebhabern und Interessenten die traditionelle Arbeitsweise näherbringen zu können. Im Laufe der Jahre konnte die Qualität des zwar gesteigert werden, jedoch hierbei die Qualität trotzdem beibehalten werden.