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Whiskys aus dem schottischen Hochland

Charakterlich trocken, malzig mit leichten Holznoten

Die Landschaft der Highlands beinhaltet viele Berge und Hügel und zählt mit Ihren rund 40 Brennereien zur größten Region in Schottland was die Fläche und auch die Whiskyherstellung betrifft. Die Highlands erstrecken sich über das gesamte Festland nördlich der Highland-Lowland-Linie. Aufgrund der Größe, weisen Whiskys aus den Highlands eine rießige Brandbreite unterschiedlichster Aromen und Geschmäcker auf. Diese bewegen sich von leichteren bis hin zu salzig-maritimen Malts.
Meist sind Highlands-Malts weniger rauchig, dennoch aber würzig und schwer im Geschmack. Die Landschaft ist großräumig von Heidekraut überwuchert was sich auch im Aroma widerspiegelt.  In den nördlicheren Gebieten finden Brennereien wie Balblai, Dalmore, Glenmorangie und Pulteney ihr Zuhause und produzieren hier frische Whiskys mit Heidekraut, Zitrusfrucht und maritimen Noten. In den westlicheren Highlands, welche beispielsweise Oban und Ben Nevis beherbergen werden meist eher leichtere Whiskys mit süßlichen Noten produziert. Whiskys der östlichen Highlands wie Glenmorangie und Glenturret sind typischerweise trocken und malzig, mit leichten Rauchnoten. 
Die südlichen Highlands mit Brennereien wie Deanston, Loch Lomond sowie Glengoyne stellen eher komplexen Whisky mit einem Highland-typisch trockenem Abgang her.  Durchstöbere unser ausgereiftes Sortiment an schottischem Whisky.
Whiskys aus dem schottischen Hochland

GlenDronach

Im Jahre 1826 wurde GlenDronach von James Allardice gegründet. Kurz nach Eröffnung der Destillerie machte sich der Gründer mit einer größeren Führe an Whisky auf die Reise nach Edinburgh, um neue Kunden zu gewinnen. Dies blieb leider erfolglos, denn er konnte die Gaststättenbetreiber nicht von seinem Single Malt Whisky überzeugen. Der Geschichte nach wurde er am Abend auf dem Weg in sein Hotel von zwei Prostituierten aufgehalten, welche er auf ein Glas Whisky in sein Zimmer einlud. Als diese wieder gingen gab er Ihnen die restlichen Whiskyvorräte mit, wonach sich der GlenDronach Whisky ganz schnell auf den Straßen Edinburghs verbreitete und das Geschäft zum boomen brachte.   


1852 übernahm Walter Scott die Brennerei und erweiterte Sie  
1887 GlenDronach wurde an eine Gesellschaft auf Leith verkauft 
1920 Captain Charles Grant (5ter Sohn William Grants übernahm die Distille 
1960 Die Teachers übernahmen die Geschäfte 
1976 Allied Breweries Ltd. wurden Geschäftsinhaber   
1996 - 2002 GlenDronach wurde stillgelegt.   
2008 GlenDronach wurde von der BenRiach Distillery Company übernommen. 

Die BenRiach Whiskys gewannen durch den Zusammenschluss eine neue Identität und frischen Schwung durch die spannenden Sherry-betonten GlenDronach Malts. Anschließend wurde auch GlenDronach neu erfunden, indem ein neues Holzmanagement eingeführt wurde, welches den Malt in erster Linie vollmundinger und stärker machte. Um ein Zeichen zu setzen etablierte der neue Inhaber Billy Walker außerdem die Schreibweise GlenDronach's mit dem großen "D" um eine Ähnlichkeit zum bereits bestehenden BenRiach zu schaffen. Nebenbei ist noch zu erwähnen, dass GlenDronach die letzte schottische Brennerei ist, welche über lange Zeit noch mit kohlebefeuerten Brennblasen arbeitete. Aufgrund strengerer Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen wurde die Destillerie jedoch irgendwann gezwungen, diese zu modernisieren. Außerdem legt die Brennerei großen Wert auf regionales Gut und verwendet daher ausschließlich Gerste aus den umliegenden Gebieten.

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Dalmore

Die Dalmore Brennerei wurde im Jahre 1839 von Alexander Matheson gegründet und erlebte erst einige Jahre später im Jahre 1867 ihren Aufschwung unter der Familie Mackenzie, dessen Familienwappen der Zwölfender - das Hirschgeweih noch bis heute die schönen Abfüllungen zieren. 

Die Legende des Wappens geht auf eine Geschichte des 13. Jahrhunderts zurück, wobei ein Vorfahre der Familie Machenzies den damaligen König Alexander auf der Jagd nach Hirschen begleitete und den royalen Herrn vor einem Hirsch-Angriff beschützte. Im Anschluss wurde dem Familienstamm das Wappen als Dank verliehen. 

Stilistisch und typisch für den Whisky ist bereits seit 1870 die Lagerung in Oloroso Fässern. Kürzlich wurde außerdem deren Anteil im 12 Jährigen erhöht, somit entstand eine charakteristische Fülle, sowie eine nussige Süße. Außerdem beinhalten die Dalmores auch Aromen von Bitterorangenmarmelade, sowie einen würzig-süßen und langen Ausklang. Die Fässer beschaffte sich die Dallmore Destillerie aus Spanien aus dem Sherry-Bodega González Byass und dies bereits seit 100 Jahren. In einigen Fässern reifte der Sherry über 30 Jahre bevor die Fässer nach Schottland verfrachtet wurden. Nicht zuletzt durch diese Fässer erhalten die Abfüllungen ihren schönen fruchtig-nussigen Taste. Über die Jahre gewann der Dalmore immer mehr Beliebtheit, sodass man bereits 1960 die Brennkapazitäten auf das 2fache anheben musste. Heute werden in der Destillerie bis zu 4,2 Millionen Liter pro Jahr produziert. Somit hält sich Dalmore in den Top 30 der schottischen Brennereien.  
Zuletzt ist zu erwähnen, dass Richard Patersen nun bereits seit 50 Jahren für das erfolgreiche Blending der Abfüllungen verantwoltlich ist und dieser mittlerweile zu den besten Master Blendern weltweit gehört. Seine Leidenschaft für Whisky wurde bereits in sehr jungen Jahren entfacht, was offensichtlich ist, wenn man betrachtet dass Patersen bereits mit 26 Jahren zum Master Blender wurde.
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Glenmorangie

Bereits seit dem Jahre 1843 werden in der Glenmorangie Destillerie handwerklich Single Malt Whiskys hergestellt, denn in diesem Jahr wurde die Brennerei durch die Farmer-Eheleute Anne und William Matheson gegründet um deren Lebenstraum zu verwirklichen.

Die Destille verwendet sehr hohe Kupferbrennblasen für hervorragenden Whisky, genauer gesagt sind diese sogar die höchsten Brennblasen im gesamten Schottland, wodurch auch das Maskottchen die Giraffe entstand. Hinzukommt, dass die Giraffe trotz großer Beliebtheit in Ihrem natürlichen Territorium bedroht ist und deren Vorkommen in den letzten 30 Jahren um 30% sank. Daher betreibt die Distille eine Conservation Foundation, um die vom aussterben bedrohte Tierart deren stolzen Wappens zu schützen. Die riesigen Brennblasen bieten viel Raum für die volle Entfaltung der feinsten Aromen. Das Eichenholz, welches für die Reifung verwendet wird sorgfältig ausgewählt und verleihen den Abfüllungen einen außergewöhnlichen Geschmack. 

Auch das Wasser ist besonders mineralreich und entstammt aus den Tarlogie Springs. Die Quellen sind beheimatet in einem grünen Waldgebiet und entstammen dem Regen, welcher sich über hunderte Jahre hinweg durch verschiedene Schichten an Kalkstein und Standstein entwickelten. Sie beinhaltet wunderbar fruchtige Noten und deren Mineralien ergeben eine harte Wasserqualität welche unter den Highland-Destillerien ein Alleinstellungsmerkmal sind. Bereits die antiken Vorfahren betitelten das Wasser dieser spannenden Quelle als heilig.