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Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila

Tequila, Mexcal und die Verwendung der Agave

Den Ursprung des Tequilas schätzt man auf das 11. Jahrhundert. Zu dieser Zeit entdeckten indianische Stämme die Verwendung des Saftes der Agave, welcher fermentiert, sobald dieser mit Luft in Berührung kommt und somit zu einem milchigen und leicht alkoholischen Getränk wird. Die Blätter der Agave wurden außerdem auch als Brennmaterial genutzt, die Asche fungiert als Seife oder sogar als Bleich- und Reinigungsmittel oder Heilmittel für Wunden.

Vom Getränk der Stammesführer zum Party-Liebling

Zu Herstellung der Spirituose wurden damals die gekochten Agavenherzen im Mörser zerkleinert, mit Wasser versetzt und anschließend gegärt. Somit entstand der „Mexcal“, welcher nur von Königen, Stammesältesten, sowie Kriegern und Priestern verzehrt werden durfte. Nur einmal im Jahr zum „Tag der Toten“ darf auch das Volk von dem besonderen Getränk kosten. Vermutet wird, dass die Spanier begannen Mezcal in der Gegen von Tequila zu produzieren. Daher stammt auch der Name. Durch den hohen Zuckergehalt – welchen die Agave aufweist – und die immer besser ausgereifte Destillationskunst der Spanier entstand nur wenig später der Tequila, sowie wie wir ihn heute kennen.

Heutzutage ist Tequila an jeder Bar zu finden und ein stetiger Begleiter des Nachtlebens und der Party-Szene.

Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila

Tequila liegt im Trend

Vergorener Agavensaft ist die Grundlage von Tequila und Mezcal. Jeder Tequila gehört zur Mezcal-Familie. Damit sich ein Mezcal jedoch Tequila nennen darf, muss er eine wichtige Voraussetzung erfüllen: Für die Herstellung dieser Spirituose darf ausschließlich die Blaue Weberagave Verwendung finden. Zudem muss diese Agavenart aus genau festgelegten Regionen Mexikos stammen.

“100 Prozent Agave" steht beim Tequila für die höchste Qualitätsstufe.

Der zu Alkohol vergorene Zucker stammt einzig aus der Agave. Die Bezeichnung "Mixto" zeigt an, dass mindestens 51 Prozent des Zuckers der Agave entstammen. Bis zu 49 Prozent dürfen zugesetzt werden. Hier kommt häufig Rohrzucker zum Einsatz.

Auch der Transport der Agaven-Spirituose unterliegt strengen Regeln. Die höchste Qualitätsstufe wird von Mexiko aus einzig als Flaschenabfüllung verschifft. "Mixto" tritt die Reise meist in Tanks an und wird erst am Bestimmungsort auf Trinkstärke verdünnt.

Junge Marke Teremana auf dem Siegeszug

Der Teremana Tequila gilt unter Kennern als besonders hochwertige Spirituose. Produziert im Jalisco-Hochland, steht er für hochwertige Rohstoffe, traditionelle Handarbeit und eine besonders sorgfältige Destillation.

Erst im Jahr 2020 erblickte Teremana das Licht der Welt - und sorgte schnell für Furore. Das amerikanische Unternehmen Siete Bucks Spirits, gegründet von einem Experten-Team um den Schauspieler Dwayne Johnson und die Filmproduzentin Dany Garcia, hob ihn aus der Taufe.

Nur die Herzen der besten Blauen Weber-Agaven finden den Weg in die Steinöfen. Auf die dreitägige Röstung folgen Zerkleinerung und Fermentation. Die Destillation in kupfernen Brennblasen erlaubt lediglich kleine Chargen. Bei einem Alkoholgehalt von 40 Prozent überzeugt der Teremana mit seiner frischen Zitrusnote und einer milden Reinheit, die ihresgleichen sucht.


Auch Cazadores von einer erlesenen Qualität

Eine weitere Agaven-Spirituose stammt aus dem Hochland von Jalisco: der Tequila Cazadores. Bereits 1922 trat er vom Städtchen Arandas in der Region Los Altos aus seinen Siegeszug an. Beste Rohstoffe und die doppelte Fermentation der Agave-Herzen, die zweifache Destillation und die abschließende Reifung in Eichenfässern begründen die ausgezeichnete Qualität des Cazadores.

Kenner schätzen den Cazadores aufgrund seiner Ausgewogenheit und seines feinen Aromas. Mit Ausnahme des direkt nach der Destillation in Flaschen abgefüllten Blanco nehmen die Cazadores während ihrer Reifung die Farbe des Eichenholzes an. Auch die von den Fässern abgegebenen Aromen wandern in die Agaven-Spirituose und verleihen ihr einen einzigartigen Charakter.


Olmeca Altos bereichert den Premium-Sektor

Die noch recht junge Marke Olmeca Altos zählt zu den Prestige-Tequilas, gründet auf überlieferten Traditionen und verarbeitet ausschließlich Rohstoffe der höchsten Güte. Die im mexikanischen Los Altos unter besten klimatischen Bedingungen gewachsenen und geernteten Agaven durchlaufen zunächst einen dreitägigen Röstprozess.

Dem Auspressen auf Vulkangestein und der Fermentation des Agavensaftes schließt sich die Destillation in kleinen Kupferbrennblasen an. Spezielle Hefekulturen setzen die besondere Süße des Olmeca Altos frei, dessen besonderes Aroma Kenner auf der ganzen Welt zu schätzen wissen.

Während der klare Altos Plata direkt nach der Destillation abgefüllt wird, ruht der Altos Reposado sechs bis acht Monate in Fässern. Der Plata kommt aromatisch und fruchtig daher. Ein leichtes Zitronen-Aroma harmoniert ausgezeichnet mit würzigen und süßen Komponenten. Altos Reposado setzt auf ein komplexes Aroma aus Zitrus, Agave, Vanille und Holz und einen angenehm kräftigen Körper.

Agaven-Spirituosen weiter auf dem Vormarsch

Teremana, Cazadores und Altos stehen für Tequila-Premium-Spirituosen von ausgezeichneten Ruf. Die Agaven-Spirituosen liegen im Trend. So exportierte Mexiko im Jahr 2021 fast 400 Millionen Liter Tequila, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Größter Abnehmer nach den USA war Deutschland.

Willst Du in die Welt der Tequilas eintauchen, solltest Du den Olmeca Altos Reposado unbedingt probieren. Der Teremana markiert die nächste Stufe auf der Genussleiter. Aufgrund seiner geringeren Verfügbarkeit ist dessen Preis jedoch deutlich höher.

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