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Vom Desinfektionsmittel zur Grünen Fee

Absinth mit maximalem Thujongehalt

Seine Anfänge gehen ins das 18. Jahrhundert zurück. Der Name stammt aus dem lateinischen und bedeutet Wermut, welches zeitgleich auch die charakteristischste Zutat des Schnaps ist. Weitere Grundzutaten sind grüner Anis und Fenchel sowie oftmals auch einige Kräuter, welche der Spirituose ihre grüne Farbe verleihen. Während des Eroberungskrieges in Algerien nutzte, die französische Armee ihn unter anderem zur Desinfektion des kontaminierten Wassers. Gerne willkommen war hier wie so oft in der Kriegsgeschichte auch die brauchende Nebenwirkung und der leckere Geschmack. Auch viele große Kunstwerke sind durch „die grüne Fee“ entstanden, denn auch Größen wie van Gogh oder Picasso hatten eine Vorliebe für das Getränke, welcher sie auch bei künstlerischer Betätigung nachgingen.


Verbot aufgrund von Thujon


Im Jahr 1910 begann das Verbot der grünen Fee aufgrund des zu hohen Alkoholkonsums in der Gesellschafft. Verargumentiert wurde dies durch die angeblich toxische Wirkung des in der Spirituose enthaltenen Thujons. Das Verbot erstreckte sich von Jahr zu Jahr auf verschiedenste Länder, bis im Jahr 1991 Wissenschaftler bewiesen, dass die toxische Wirkung des enthaltenen Thujons nur sehr gering vorkommt und somit nicht wirksam ist. Der Grenzwert liegt heute je nach Alkoholgehalt bei 5 – 35 mg/kg.


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